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Unser tausendjähriges Reich. Als 919 König Heinrich zum ersten deutschen König gewählt worden war, lag eine dunkle Zeit von Streitigkeiten über den Nachfahren Karls des Großen.
Erst jedoch mit Kaiser Otto I. erstrahlte unsere Nation in einem ersten Glanz. Später erlebte unsere Heimat Niedergänge und bittere Kriege wie den Dreißigjährigen. Dieser jedoch brachte nicht nur den westfälischen Frieden, sondern auch unser aller Formel für generelle Amnestie: allen wird alles vergeben. Dass die letzten zwei Jahrhunderte besonders rasant vergingen, liegt nicht nur an der industriellen Revolution, auch neue Mächte betraten die Bühne. Die USA sorgten sich mit ihrem Kriegseintritt 1917 um ihre britischen Anleihen und auch für unsere größte Schmach in der Moderne: 1919 Versailles. Das Deutsche Reich ward untergegangen. Jan von Flocken führt großartig durch unsere Geschichte und zugleich sehr unterhaltsam.
Auf ewig schuldig?
Seit über 120 Jahren werden wir Deutsche von den Historikern der Siegermächte als „Barbaren“, „Hunnen“ oder andere Menschenschlächter verdammt.
Den Germanen wurde Vandalismus unterstellt – obwohl sie das Modell der Demokratie mitentwickelten.
Preußen sei ein Untertanenstaat mit Kadavergehorsam gewesen – obwohl es die Folter früher abschaffte und den Antisemitismus eher einhegte als die hochgelobten Westmächte.
In der BRD fand der angelsächsische Überlegenheitswahn gegenüber dem angeblichen Sonderweg der Deutschen willige Vollstrecker in der Historikerzunft: Fritz Fischer erfand die Alleinschuld des Wilhelminismus am 1. Weltkrieg, Jürgen Habermas bestritt unser Recht auf Vaterlandsliebe.
Höhepunkt der Geschichtslügen war die Verteufelung des deutschen Soldaten in der sogenannten Wehrmachtsausstellung des Tabak-Milliardärs Reemtsma.
84 S., viele Abbildungen
Mit COMPACT-Geschichte 25 tauchen Sie ein in den Aufstieg Preußens – von märkischem Sand zur europäischen Großmacht. Die Ausgabe zeichnet nach, wie aus einem Burggrafen ein Kurfürst und schließlich ein Königreich von Rang wurde. Sie zeigt eine Bevölkerungspolitik, die Toleranz mit staatlicher Klugheit verband und Preußen neu besiedelte. Das Ende kirchlicher Spaltungen und der Hexenverfolgungen markierte einen zivilisatorischen Wendepunkt. Im Mittelpunkt stehen Gestalten wie Sophie Charlotte, der „Soldatenkönig“ und Friedrich II., die dem Staat Charakter verliehen. Schlösser wie Sanssouci wurden zu Symbolen von Geist, Macht und Stil. Die großen Kriege – von Roßbach bis Leipzig – formten Mythos und Selbstverständnis. Orden, Reformen und nationale Bewegungen prägten das Bild einer disziplinierten, aufstrebenden Nation. Mit Bismarck erreichte Preußen politischen Glanz, bevor das 20. Jahrhundert sein Erbe infrage stellte. Diese Ausgabe beleuchtet Preußens Vermächtnis – zwischen Bewunderung, Bruch und bleibender Wirkung.
92 S, reichlich illustriert
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